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08.07.2014   Urlaub beendet
Am Samstag sind wir, nach einer Übernachtung in Kassel, wieder in Ulm angekommen. 11 Tage haben wir in einem Familienresort bei Neuharlingersiel an der Nordsee mit Ausflügen und Strand verbracht. Dank der Vollpension mußten wir uns nicht um das Essen kümmern, dies erwies sich als gute Entscheidung. Außer uns waren noch einige andere Familien mit nicht schulpflichtigen Kindern dort, wodurch unsere beiden Grossen schnell Anschluß fanden. Auch eine Kinderbetreuung gab es, in die konnte Anfangs nur Lilly gehen, Viola erst ab ihrem dritten Geburtstag, den wir im Hotel feierten.
So richtig entspannend waren die Ferien mit den drei Kindern trotzdem nicht. Viola war trotzig wie immer in den letzten Wochen und Mira, endlich mobil, wollte am Strand natürlich herumrobben und alles einschließlich Sand in den Mund nehmen.
Gerade war ich die ersten Tage in Traunstein, habe die während meines Urlaubs aufgetretenen Probleme behoben und den Verwaltungskram der letzten Wochen erledigt. Bis zu dem grossen Test in zwei Wochen habe ich noch eine schwierige Änderung und jede Menge Kleinigkeiten vor mir, hoffentlich reicht die Zeit.

19.06.2014   Bergradln
Die letzten Wochen war ich, wann immer das Wetter es zuließ, mit dem Mountainbike unterwegs. Weil es mir Spass macht, ich den Kopf frei habe und nebenher werde ich dabei ein paar überflüssige Kilos wieder los, die ich mir mit dem Frustfressen seit Weihnachten zugelegt habe. Dank den langen Tagen und dem guten Wetter war ich seit Montag jeden Tag auf irgend einem Berg.
An diesem Wochenende ist auch die traditionelle Sommerhütte mit Freunden. Obwohl ich diese gerne treffen würde, wollte ich diesmal nicht fahren. Mit den Kindern fühle ich mich dort nicht willkommen und ich muß mich dort sowieso um die Kleinen kümmern, während Uli mit den Leuten redet, die sie zugegebenermaßen noch seltener sieht als ich. Also bin ich auch wegen dem nahenden Projekttermin in Traunstein geblieben.

11.06.2014   Lilly wird 6, Viola raffiniert und Mira mobil
Gestern feierte Lilly 6. Geburtstag, mit einer von Mama gebackenen, schönen Torte und tollen Geschenken.
Viola: Am Samstag Mittag gabs ein Eis. Viola aß ihres teilweise und fing plötzlich an, das restliche auf Arme und Bauch zu verteilen. Als ich sie fragte, was sie da mache, antwortete die knapp Dreijährige: "Ich bin schmutzig und muß baden", was sie zusammen mit Schwester Lilly sehr gerne tut.
Mira drückt sich seit heute mit einem Arm hoch und zieht sich dann mit dem anderen voran, was auf unserem Fliesenboden gut geht. Sieht zwar komisch aus, aber jetzt hat sie einen Aktionsradius von etwa zwei Metern. Ich habe daraufhin die Treppengitter herausgeholt. Und sie hat ihre Vorliebe für Vanilleeis entdeckt. Während sie bei Kartoffeln den Mund leicht angewidert verzieht und nur einmal probiert, robbte sie dem Eis gleich hinterher.

05.06.2014   Bullshit jobs
Heute habe ich ein sehr interessantes Interview mit David Graeber, dem Autor von "Debt: The First Five Thousand Years" gelesen. (hier: www.salon.com ) In dem Gespäch ging es um ein Thema, das mich auch schon beschäftigt hat.
Seit sagen wir mal 100 Jahren ist die Produktivität stark gestiegen. Sicher nicht in vielen Bereichen so stark wie in der Landwirtschaft. So konnte im Jahr 1900 ein Bauer ca 4 Menschen ernähren, heute schafft er das für 140. Aber statt die Arbeitszeit der Menschen zu reduzieren und Freizeit zu schaffen, hat der Stress im Erwerbsleben die letzten 20 Jahre stark zugenommen. Wo ist dann der riesige Produktivitätsgewinn hin? Das habe ich mich bisher gefragt. Ein Teil floß in unsere gestiegenen Ansprüche, in Konsum, Zweitautos, Flachbildschirme und ähnliches. Aber bei weitem nicht alles.
Und hier kommt der Titel, die von David Graeber sogenannten "Bullshit jobs" ins Spiel. Heute sind drei Viertel aller Arbeitsplätze im Bereich Dienstleistungen, Administration und diffusem Management."Bullshit jobs" sind der Teil davon, von dem manchmal schon die Arbeitsplatzinhaber denken, daß sie eigentlich überflüssig sind. Genau deshalb fordern diese, bevorzugt im mittleren Management angesiedelten Mitarbeiter um ihre Wichtigkeit zu beweisen, Tabellen, Dokumente und Telefonkonferenzen von anderen genauso Wichtigen, definieren endlos Prozesse, die kein Mensch lebt und so weiter. Dummerweise belästigen sie damit auch die eigentlich produktiven Mitarbeiter, denen immer weniger Zeit für ihre eigentliche Arbeit bleibt. Und so werden Konzerne, staatliche Bürokratien und wir alle durch den Wasserkopf der "Bullshit jobs" und Selbstverwaltung trotz moderner Maschinen, Computer und hohem Energieeinsatz wieder unproduktiver.
Meine Mutter erzählte mir mal, daß sie in den Fünfziger Jahren in Deutschland mit einem Dutzend Kolleginnen die komplette Büroarbeit samt Buchhaltung einer Spinn- und Weberei mit 600 Arbeitern erledigte! Heute unvorstellbar!

21.05.2014   Römisches Geld
Durch die Beschäftigung mit Parallelen zur aktuellen Währungskrise habe ich mich in das römische Imperium vertieft. Dank Wikipedia findet man kompaktes Wissen zu den Kaisern und allen möglichen Aspekten der Geschichte. An anderen Stellen im Internet kann man römische Münzen recht günstig erwerben, für einigermassend erhaltene silberne Denare zahlt man ab 30 Euro. Was mich besonders fasziniert: Man hält ein Geldstück in der Hand, das knapp 2000 Jahre alt ist, mit dem ein Römer eingekauft hatte und das dann den Untergang des Imperiums, das Mittelalter und schliesslich die Neuzeit unbeschadet überstanden hat.
Auch spannend sind wieder die Parallelen zu heute. Während des Aufstiegs der römischen Republik, dem Beginn des Kaiserreichs unter den Juliern bis zu dem folgenden Höhepunkt der Adoptivkaiser (ca 160) blieb der intrinsische Wert mit einem Silbergehalt von etwa 3.4 Gramm annähernd gleich. Um die höheren Militärausgaben unter den Severern zu kompensieren, wurden die Münzen verschlechtert, bis die Antoniniane in der Zeit der Reichskrise zwischen 250 und 270 nur mehr mit Silbersud überzogene Bronzemünzen waren.
Deshalb habe ich mir eine kleine Sammlung römischer Denare und deren Nachfolger, den Antoninianen gekauft. Erstaunlich, wie fein die Stempelschneider damals die Portraits anfertigten.
Aber die Münzen waren damals nicht nur Geld, sondern auch ein wichtiges Propagandamittel, um die Leistungen der Herrscher herauszuheben.

13.05.2014   vor der Europawahl
Alles ruhig, keine Probleme in Europa, alles wird gut...
Inzwischen hängen überall Wahlplakate. Parteiübergreifend mit belanglosen Phrasen wie "Gemeinsam erfolgreich in Europa". Selten wird es konkret, z.B. für Volksentscheide, was mir wichtig ist. Auch von dem aufdiktierten Freihandelsabkommen TTIP liest man wenig, eigentlich sollte die Aussicht auf Clorhühnchen die sonst so ernährungsbewußten Bürger aufschrecken. Auch daß nach Ratifizierung von TTIP Konzerne Schadenersatz schon für durch Gesetze potentiell entgangene Gewinne einklagen können, interessiert wenig. Merken werden sie es, wenn die Tabakindustrie Milliarden fordert, weil sie keine Zigaretten an 12-Jährige verticken kann. Ja ich weiß, das bezieht sich auf die derzeitige Gesetzeslage, also kann das nicht passieren, aber den vielen Konzernanwälten wird schon was einfallen.
Ich für meinen Teil kann dann gar nicht so viel undeklarierten Genmais fressen, wie ich kotzen könnte!

13.05.2014   Ukraine Update
- 400 Mann Academi, vormals Blackstone, Söldner in der Ukraine. Bewährt aus dem Irakkrieg ...
- der Sohn des US-Vizepräsidenten wird Direktor beim größten ukrainischen Gasversorger.
- Referenden und Abspaltung zweier Provinzen in der Ostukraine.

10.04.2014   Ukraine
Zur Ukraine, die derzeit noch in aller Munde ist. Ich dachte nicht, daß ich der linken Meinung aus den 70ern mal zustimmen werde, die NATO sei ein imperialistisches, aggresives Bündnis. Aber die letzten Wochen haben mich genau zu dazu gebracht, mich - als Reserveoffizier der Bundeswehr! Aber wenn ich lese, daß die USA die Rebellen mit 5 Mrd Dollar bezahlt haben, englischsprachige Söldner in der Ostukraine auftauchen und vieles mehr, fällt mir dazu nichts anderes ein.
Und die EU-Looser blasen in das selbe Horn, reden von Militärintervention, unterstützen jetzt rechte Parteien, die in der EU schon lange verboten wären. Janukowitsch ist sicher kein Engel, er war trotzdem demokratisch gewählt. Aber das hat die westliche Destabilisierungspolitik nie interessiert, wenn es um eigene Interessen geht, wird auch grob völkerrechtswidrig gehandelt.
Ich hoffen nur, das Wladimir Putin auch in der Ostukraine einen kühlen Kopf bewahrt, bisher hat er die westlichen Honks jedenfalls ausmanövriert. Der Schachzug mit dem Volksentscheid auf der Krim war genial und eine schöne Retourkutsche für das Vorgehen des Westens im Kosovo.

19.03.2014   kranke Kinder 2.Teil
Immer wenn ich denke, das letzte Wochenende war schlimm, kommt es noch schlimmer:
Als ich Freitag Nachmittag ankam, war eigentlich alles noch ok, Lilly und Viola waren durch 39-40 Fieber schlapp aber sonst war Ruhe.
Samstag morgen fieberte Uli auch und im Laufe des Tages kam Mira dazu, also vier kranke Mädels zuhause! In der Nacht husteten Lilly und Viola so stark, so daß sie immer wieder aufwachten. Damit sie sich durch das laute Gebelle wenigstens nicht gegenseitig weckten, verfrachtete ich Lilly kurzerhand samt Matraze in das Büro. Viola schlief im Kinderzimmer und Mira bei mir, entweder in ihrem Körbchen oder im Manduca auf meinem Rücken. An Schlaf war da für mich kaum zu denken, die Gesamtschlafzeit in dieser Nacht vielleicht 2 Stunden, nie mehr als 30 Minuten am Stück. Das war in den anderen Nächten bis auf heute genau so. Ein Tip: Wenn man müde genug ist, kann man sich mit dem Baby auf dem Rücken vor das Bett oder eine Couch knien, ein paar Kissen auf den Bettrand packen und sich bäuchlings über den Stapel legen ohne daß das Baby aufwacht. Nach einer Nacht mit 2 Stunden Schlaf kann man so wirklich schlafen!
Sonntags war Fieberrennen: Mit 39,9 gewann Mira vor Mama und Viola, Lilly mit 39,1 abgeschlagen auf Rang 4.
Uli erholte sich Montags schnell, Viola war sogar fieberfrei, Mira hustete heftig und Lilly war noch etwas schlapp.
Aber letztendlich ging es aufwärts, so daß ich heute Nachmittag mit dem Zug nach Traunstein gefahren bin. Erstaunlicherweise bin ich (noch nicht) krank. Wäre auch schade, am Samstag soll es auf die Sella Ronda gehen.

14.03.2014   vom Büro zum Zug in 10 Minuten
Viola hat noch 39 Fieber, Lilly 40 und Mira ist knatschig, also wahrscheinlich auch krank. In der Nacht haben die drei Uli ganz schön wach gehalten. Deshalb sitzte ich jetzt im Zug und werde danach die Kinder übernehmen.

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